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Mascaschlucht Teneriffa Urlaubsbilder Teide Fahrrad

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Die Wanderung durch die Mascaschlucht war gleich zwei Tage nach unserer Ankunft dran.
Am besten gleich am Anfang vom Urlaub richtig reinhauen, um so schnell wie möglich vom Alltag in Deutschland wegzukommen. Das ist dann auch gelungen. 

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Es gibt ein paar Möglichkeiten die beeindruckende Schlucht zu bewandern. Die wohl bekannteste ist mit dem Bus nach Masca, die Schlucht runter laufen, mit dem Boot nach los Gigantes und von dort mit dem Bus nach Hause.

Da muss aber auch alles passen. Vom Puerto gibt es nur zwei Möglichkeiten und Zeiten diese Tour mit dem Linienbus zu unternehmen. Über Buenavista del Norte oder über Santiago del Teide. Man muss an diesen Ortschaften in den Minibus umsteigen, der nur wenige male am Tage nach Masca fährt. Ob ein Boot auch wirklich von der Bucht aus fährt, erfährt man erst am gleichen Tag ab 9 Uhr. Schwerer Seegang kann verhindern, dass die Boote am Steg anlegen können. Meine Schwester und ich standen schon mal in Santiago del Teide, dort erfuhren wir dann, dass kein Boot fährt.

Falls kein Boot fährt ist es gut, dass man sich für diese Gegend Alternativrouten ausgedacht hat. Es gibt einige wunderschöne Wanderwege im Tenogebirge oder auch sehr Interessante zu den Jungvulkanen.

Wir wollten aber unbedingt die Mascaschlucht, deshalb genossen wir die Freiheit mit dem Auto unabhängig zu sein. Allerdings mußten wir die Schlucht runter und wieder rauf zum Parkplatz gehen, deshalb fuhren wir auch noch im Dunkeln um ca 7 Uhr von Puerto aus los. Die Fahrt dauert ca.1,5 Stunden so dass wir nach einer Pause um ca 9 Uhr in Masca losliefen.

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Die Mascaschlucht wird von über 500 Meter hohen Bergrücken eingekeilt und die Schlucht ist dazwischen teilweise gerade mal 30 Meter breit. Die Eindrücke lassen sich weder beschreiben noch in Bilder fassen. Immer wieder hält man an und guckt mit beängstigenden Blicken steil nach oben an hervorstehende Felsbrocken vorbei, hinauf zu einem schmalen Lichtstreifen an der Decke. Ein Blick zurück und man glaubt die Felswände haben sich hinter einem geschlossen nachdem man durchgegangen ist.

Es scheint keinen Weg zurück zu geben. Dass es tatsächlich weitergeht, weiß man eigentlich auch nur aus dem Reiseführer. Man fühlt sich sehr klein in diesem Loch.


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Ein unbekanntes, immer lauter röhrendes Geräusch verunsicherte uns, bis wir für einen kurzen Moment lang an der Decke ein Flugzeug vorbeihuschen sah, dass für dieses Geräusch verantwortlich war.

Man muss in der Schlucht ein paar kleinere Kletterpassagen hinter sich bringen, ein immer größer werdendes Bächlein begleitet einen dabei. Bei hohem Wasseraufkommen sorgt der Bach dafür, dass der Pfad mitten durchs Wasser führt.

Um 12.30 waren wir nach endlosen Schleifen an Felswänden entlang an der Bucht. War es in Masca noch kalt und in der Schlucht sehr schattig, aber da unten hatten wir herrlich warmes Wetter das zum Baden einlud.

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Nach 1,5 Stunden Pause machten wir uns um 14.00 Uhr auf den Rückweg der 600 Höhenmeter.

Der Rückweg war heftig. Braucht man auf dem Weg nach unten rutschfeste Schuhe und vor allem Trittsicherheit, so wird auf dem Weg nach oben zusätzlich Kraft und Ausdauer verlangt.

Immer wieder warfen wir uns das erfrischend plätschernde Wasser des Bächleins ins Gesicht. Die ganzen Klamotten waren Nass von Schweiß und Bach. Irgendwann sahen wir die ersten Häuser von Masca, aber die letzten Meter mit dem Ziel vor Augen schienen die schwersten zu sein.

Irgendwie erreichten wir eines der Restaurants in Masca, das Essen war nicht sonderlich gut gekocht, aber es schmeckte in diesem Moment besser als in jedem 5-Sterne Restaurant.

 

Mehr Bilder von unserem Urlaub sind auf:

http://www.roboman.de/Teneriffa/