Wir waren vom 31.01.2007- 16.02.2007 auf Teneriffa.
Wir nutzen die
Vorfreude um Informationen über das Land einzuholen,
Touren zu planen, Sehenswürdigkeiten rauszufischen…
Man konnte
alles Notwendige in diesem schmucken Stück erledigen.
Kein Balkon
aber dafür einen herrlichen Ausblick durch drei Fenster aufs
Meer und über die
Dächer von Puerto. Nach unseren Tagestouren
begrüßte uns in der Wohnung die
Abendsonne, die wir bei leckerem Fisch mit Kartoffel und ein paar
Fläschchen
Dorado (das Goldene) genießen konnten.
Über
die ganzen 17 Tage hatten wir für 320 Euro einen Berlingo gemietet. Die sind dort
stark verbreitet, weil
sehr praktisch. Wir haben so was auch zu Hause und wissen deshalb dass
man in
einen Berli ohne
Probleme zwei Mountainbikes stehend
rein bekommt.
Wir hatten noch nie so ein tolles Auto im Urlaub zur
Verfügung.

Mit Flug von 490
Euro
Appartement 290
Euro
Auto Berli
320 Euro
Mussten wir
1100 Euro für zwei Personen für unsere 17 Tage mit
Auto
bezahlen.
Dazu kommen
Essen und Fahrradmiete.
Alles zu
vereinen war nicht einfach aber es ist uns dank Teneriffa
wirklich gelungen.
Mascaschlucht
Teidebesteigung
Anagawanderung
3 Fahrradtouren
Masca und Teide mussten terminlich weit
auseinandergelegt werden, da
Sie beide recht anstrengend sind wenn man rauf und runter
läuft. Teide
1300 gleichmäßig und Masca
600 ungleichmäßig begehbare Höhenmeter. Da
können einem ungeübten schon mal die
Beine ein paar Tage wehtun.
Bei der Tour im
Anagagebirge wollten wir
am
östlichsten Zipfel Teneriffas bei Chamorga
wandern
gehen. Da es schwer abzuschätzen war wie lange wir
für eine Route benötigen,
haben wir einfach zwei Wanderrouten ausgesucht, die nebeneinander
liegen und
deshalb während der Tour dynamisch erweiterbar sind. So
konnten wir ohne
irgendwelchen zeitlichen Druck loslaufen wie es uns gefällt.
Fahrrad fahren
beansprucht andere Muskeln und konnte zwischen den
Wandertouren gelegt werden.
Damit wir nicht
jeden Abend die Mountainbikes abgeben mussten, haben
wir die Bikes drei Tage
am Stück geliehen Das
bedeutet aber auch, dass man keine Mammuttouren drei Tage
hintereinander mit
dem Fahrrad unternehmen darf. Eine Mammuttour hat man in Teneriffa
allerdings
schnell zusammen, da man immer viele Höhenmeter
zurücklegen muss, wenn man bei
der Planung nicht auf die Berge achtet. Wenn man vom Vortag kaputt ist,
hat man
keine richtige Lust mehr auf die nächste Tour.
Um sich den
Spaß nicht zu verderben, sollte die schwerste Fahrradtour
deshalb auf den letzten Miettag gelegt werden.
Fürs
Radfahren hatten wir geplant in einer ersten Tour das ganze Orotavatal auf einer
Höhe von ca. 1300 Meter abzufahren
(ca. 40km). Die zweite
Tour soll zu den Jungvulkanen
gehen.
Diese Touren
wollten wir mit dem Auto anfahren.
Unsere
Hammertour mit 2000 Höhenmetern sollte aber direkt von unserem
Standort Puerto Cruz nach Pino
Alto
durch den Kieferwald auf Feldwege hoch bis zur TF24 gehen. Die letzte
Tour
wurde aber wegen schlechtem Wetter gegen eine beeindruckende Tour bei Vilaflor ausgetauscht.
Das waren also die verplanten Tage. Für den Rest der Tage hatten wir noch einige Wanderrouten in der Hinterhand. Es stellte sich aber heraus dass wir sie nicht benötigten. Nach der Mascatour waren unsere Beine erstmal zwei Tage außer Gefecht gesetzt und schönes Wetter lockte uns auch öfter an den Strand.

Um die
Touren/Tracks zu finden
bedienen wir uns der digitalen Teneriffakarte von Kompass oder wir
nahmen
Touren die bereits von anderen Wandersleute aufgezeichnet und
bereitgestellt
wurden.

Wir wollen die Gegend genießen. Auf das Abenteuer uns zu verlaufen hatten wir keine Lust.
Die beste
Alternative zu GPS ist, sich den in Teneriffa lebenden
Wanderführern anzuschließen und auch ein paar Euro
dafür auszugeben. Die
verlaufen sich nicht, kennen die schönsten Plätze,
erzählen etwas über Natur
und Geschichte der Örtlichkeiten und sind bei weitem nicht so
teuer wie die
Angebote, der im Hotel aushängenden Touren.
Mehr Bilder von
unserem Urlaub sind auf:
http://www.roboman.de/Teneriffa/